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Endoprothesen bei Coxarthrose (Hüftgelenksverschleiß)
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Das Info-Netzwerk Medizin 2000 unterstützt
die Forderung vieler Experten nach der Einrichtung eines nationalen "Endoprothesenregisters".
Eine derartige Einrichtung wäre für eine praxisnahe Qualitätskontrolle
unbedingt erforderlich. Doch die Etablierung einer solchen Institution
wird in Deutschland seit vielen Jahren durch eine überflüssige Diskussion
der angeblichen Vor- und Nachteile hinausgezögert. Nun soll es endlich
zum 1.1.2011 so weit sein. Hier die Fakten, die in der freien online Enzyklopädie
WIKIPEDIA zu diesem Thema publiziert werden:
Die populäre Website MedKnowledge listet zahlreiche
renommierte Kliniken auf, die sich auf die Durchführung von Totalendoprothesen
der Hüfte,- des Schulter- und/oder des
Kniegelenks spezialisiert haben
Informationen und News zum Thema
operativer Gelenkersatz (Endoprotetik)
Endoprothesen
Kniegelenk
ein auf youTube
publizierter Video-Beitrag:
Gelenk-Arthrose: Endoprothesen Schulter-,
Hüft- und Kniegelenk
Die Endoprothesen-Technik
hat sich in den vergangenen Jahren ständig verbessert. Zementfreie Implantationen
- gelegentlich sogar roboter- oder navigationsgesteuert - gehören heute
auch in den meisten europäischen Ländern zu den Routine-Eingriffen. Allein
in Deutschland werden jährlich weit mehr als 150.000 künstliche Hüftgelenke
eingepflanzt. Mittlerweile ist auch die Implantation von Kniegelenks-Endoprothesen
zu einem an vielen Kliniken üblichen Routineeingriff geworden. Das A und O des Operationserfolgs
ist natürlich das passgenaue Einbringen der aus Metall- und High-Tech-Kunststoffkomponenten
bestehenden Endoprothesen. Nur der feste Sitz einer Endoprothese kann
auf Dauer die erforderliche Stabilität erzielen und eine gute Einheilung
garantieren. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle heilen die Endoprothesen
komplikationslos ein und bleiben viele Jahre funktionsfähig. Das gilt
auch für die zementfreie Implantation.
Die Operationen können daher mittlerweile rundweg empfohlen werden. Wie
ein jüngst durchgeführte Analyse zeigt, machen einzementierte Totalendoprothesen
Nachoperationen nur selten erforderlich.
Nach und nach setzen sich auch minimal-invasive Operationstechniken durch,
bei denen der anteriore Zugriff (operativer Zugriff von vorn) auf das
arthrotisch veränderte Hüftgelenk besonders beliebt ist. Bei den minimal-invasiven
OP-Techniken kommt es zu einem geringeren Blutverlust. Eine Durchtrennung
der Muskulatur kann vermieden werden und die Belastung des operierten
Gelenks ist daher oft schon am Tag der Operation möglich.
Informationen
und aktuelle News zum Thema
Endoprothetik der Schulter-, Hüft- und Kniegelenke
NEUES
AUS DER MEDIZIN Die Haltbarkeit von Hüft-
und Kniegelenks-Totalendoprothesen
(TEP) kann offenbar durch die dauerhafte Einnahme knochenaufbauender
Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate verdoppelt werden.mehr
lesen Quelle:
BMJ
2011; 343 doi: 10.1136/bmj.d7222 (Published 6 December 2011) Cite this
as: BMJ 2011;343:d7222
NEUES AUS DER
MEDIZIN Hüftgelenksersatz:
"Schrottprothesen" (Zitat: Spiegel online) gefährden
viele Patienten In Deutschland werden pro Jahr über 200.000 arthrotisch veränderte
Hüftgelenke operativ ausgetauscht. Für diese Eingriffe werden
von den Krankenkassen rund 1.6 Milliarden Euro ausgegeben. Doch nicht
immer können die Patienten mit dem Ergebnis der aufwändigen
Eingriffe zufrieden sein. In erschreckend vielen Fällen wurden ihnen
von den Operateuren Endoprothesen minderer Qualität eingesetzt, die
aufgrund von Komplikationen vorzeitig ausgetauscht werden müssen. Die
Zahl der sog. Revisionsoperationen ist in Deutschland besonders hoch. Ein
Teil der für Zweit- und Drittoperationen jährlich aufgewandten
330 Millionen Euro ließe sich durch ein bundesweites Endoprothesen-Register
vermeiden. Mit dessen Hilfe könnten Prothesen minderer Qualität
schneller identifiziert werden. mehr
Quelle:
Spiegel online
NEUES AUS DER
MEDIZIN Prof. Grifka: zuviele Prothesenoperationen wegen
fehlerhafter Anreize - zertifizierte Endoprothesen-Center könnten Abhilfe
schaffen
Bedenkliche Überversorgung bei
künstlichen Knie- und Hüftgelenken
Bad
Abbach - Die Pressemitteilung der Barmer GEK vom 27.07.2010 thematisiert
das Problem, dass im Jahr 2009 in Deutschland 209.000 Hüft- und 175.000
Knieprothesen eingesetzt wurden. Auch Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor
der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg im Asklepios Klinikum
Bad Abbach, sieht darin eine bedenkliche Überversorgung. Darauf hat Grifka
bereits 2008 als Präsident der wissenschaftlichen orthopädischen Gesellschaft
hingewiesen. Grifka wörtlich: "Es
macht nachdenklich, dass in Deutschland im Jahr über 200.000 künstliche
Hüftgelenke eingesetzt werden, während im gesamten restlichen Europa ca.
300.000 pro Jahr implantiert werden."
mehr Quelle: Presse-Information
der Barmer GEK und Universität Rgensburg
NEUES
AUS DER MEDIZIN Zuverlässigkeit der Röntgendiagnostik
wird überschätzt: Häufige Fehldiagnosen beim Verdacht auf
Becken- oder Hüftgelenks-Frakturen sprechen gegen die vergleichsweise
billigen Röntgen- und für die eher teuren MRT-Untersuchungen (Magnet-Resonanz-Tomographie). Die in der Notaufnahme von Krankenhäusern gemachten "normalen
" Röntgenuntersuchungen sind laut einer im American Journal of Roentgenology
veröffentlichten Untersuchung aufgrund zahlreicher Fehldiagnosen für die
exakte Diagnosestellung von Becken- und Hüftgelenksfrakturen kaum zu verwenden.mehr
Quelle: American
Journal of Roentgenology
NEUES
AUS DER MEDIZIN Kniegelenk Endoprothese-OP:
Nachweislich bessere Ergebnisse durch Mindestmengen bei Kniegelenk-Totalendoprothesen-Operationen
- G-BA legt Ergebnisse der Mindestmengen-Begleitforschung vor. mehr
Quelle: Presse-Information Gemeinsamer
Bundesausschuss GBA
NEUES AUS DER MEDIZIN
Minimal-invasive OP-Techniken setzen sich
bei der Endoprothetik von Hüft- und Kniegelenken immer mehr durch:
Unterschiedliche
Operationstechniken - Vergleichende Bewertung durch Experten
des britischen National Heath Service (NHS) : sind
moderne und schonende Gelenkersatz-Operationen (minimal-invasive
Endoprothesen-Operationen) bei den Langzeitergebnissen tatsächlich
den seit Jahrzehnten üblichen Totalendoprothesen (TEP) unterlegen?
mehr Quelle: britischer
National Heath Service (NHS)
Schonender minimal-invasiver
Hüftgelenksersatz: Die unterschiedlichen minimal-invasiven Operationstechniken
kommen immer häufiger auch in Europa - und speziell auch
in Deutschland - zum Einsatz. In den USA gibt es bereits
orthopädische Chirurgen, die wie Dr. Joel Matta (siehe Video)
beispielsweise den auch in Deutschland beliebten anterioren (vorderen)
Zugang zum arthrotisch veränderten Hüftgelenk bereits mehr
als 1.300 mal mit gutem Erfolg angewandt haben.
Insbesondere Patienten, die in der Vergangenheit bereits einmal
mit der seit Jahrzehnten üblichen konventionellen Methode operiert
wurden, sind von dem minimal-invasiven Eingriff sehr begeistert.
Die innovative Operationstechnik hat nämlich viele Vorteile. So
beispielsweise den geringen Blutverlust während der Operation,
die schnelle Belastbarkeit des operierten Hüftgelenks noch am
Tag des Eingriffs sowie eine erfreulich niedrige Komplikationsrate.
Hiersehen Sie den gesamten, einstündigen
OP-Verlauf bei einer Hüftgelenks-Endoprothese mit minimal-invasivem
anterioren Zugang zum Hüftgelenk. Kommentare in englischer Sprache.
Hier können
Sie den während der OP aufgezeichneten Kommentar in Ruhe in Form
eines PDF-Dokuments nachlesen.
ANTERIOR APPROACH
FOR TOTAL HIP REPLACEMENT ST. JOHNS HEALTH CENTER,
SANTA MONICA, CALIFORNIA
NEUES AUS DER MEDIZIN Der minimal
invasive Zugang zur Hüfte setzt sich durch. Seit drei Jahren werden auch die großen
Gelenke minimal invasiv operiert. Die Vorteile einer solchen Vorgehensweise
liegen auf der Hand: Der Hautschnitt ist kleiner, Muskeln und
Sehnen werden geschont, der Blutverlust ist geringer, die Patienten
können schneller mobilisiert und nach Hause entlassen werden.
Und: Sie müssen wegen des geringeren Traumas weniger Schmerzen
und Bewegungseinschränkungen in Kauf nehmen, was ihnen mehr Lebensqualität
beschert.mehr Quelle: Deutscher Orthopädenkongress
Berlin
NEUES
AUS DER MEDIZIN Junge Patienten, Minimal invasives
Operieren – neue Wege für die Endoprothetik an Hüfte und
Knie Immer jüngere Patienten erhalten einen Gelenkersatz an
Hüfte oder Knie. Ihre Anforderungen an die Endoprothese sind hoch,
da sie mit dem Kunstgelenk körperlich aktiv bleiben wollen. Gleichzeitig
wächst bei den Operateuren das Bestreben, Patienten dieser Altersgruppe
„minimal invasiv“ zu versorgen – aber was bedeutet
das? mehr
Quelle: Masterclass Symposium Hildesheim
NEUES
AUS DER MEDIZIN Beliebter Laufsport Joggen: Jogger
tragen meist spezielle Laufschuhe, da diese den Fuß stabilisieren
sollen. Ihren Knie- und Hüftgelenken tun sie damit
allerdings keinen Gefallen, wie US-Forscher jetzt herausgefunden haben.
mehr
Bild:Fotolia@Skogas
Quelle: Tageszeitung PR online und US-Fachjournal
PM&R
NEUES AUS DER MEDIZIN Wie haltbar sind künstliche Hüftgelenke? Gute Ergebnisse für mehrteilige
Implantate aus Titan im Labor -
Heidelberger Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg
ausgezeichnet. Künstliche Hüftgelenke werden immer sicherer: Moderne mehrteilige
Hüftimplantate aus Titan geben nur winzige Mengen des Metalls in das umliegende
Gewebe ab und sind deshalb voraussichtlich besonders haltbar. Dies haben
Labortests von Wissenschaftlern der Orthopädischen Universitätsklinik
Heidelberg gezeigt.
mehr Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik
Heidelberg
NEUES AUS DER MEDIZIN Bluttest für Risiko eines künstlichen Knie-/Hüftgelenks
entdeckt. Forscher des Universitätsklinikums
Erlangen haben gemeinsam mit Kollegen der Medizinischen Universität
Innsbruck einen Bluttest entwickelt, mit dem das Risiko einer Hüft-
und Kniegelenkarthrose vorausgesagt werden kann.mehr Quellen: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik
Erlangen und Innsbruck
NEUES AUS DER MEDIZIN Metallionen und Allergie: Nur
winzige Spuren gelangen in den Körper - Konzentration von Metall-Ionen
im Blut von Patienten mit künstlichem Hüftgelenk exakt bestimmt. mehr Quelle: Presse-Information
Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg
NEUES AUS DER MEDIZIN Neue Arthrosetherapie in einer großen Studie untersucht "Durch die rechtzeitige
Behandlung mit biologischen Medikamenten kann ein späterer Gelenkersatz
vermieden beziehungsweise deutlich hinaus geschoben werden", so Professor
Dr. Rüdiger Krauspe, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Düsseldorf.
Die ersten klinischen Erfahrungen zeigen, dass sowohl der Schmerz gelindert
als auch der Verlauf der Arthrose gebessert werden können.
mehr Quelle: Presse-Information Orthopädischen Universitätsklinik
Düsseldorf
STREITPUNKT Ratschläge eines Betroffenen:
Ein medizinischer Laie gibt aufgrund eigener Erfahrungen interessante
Ratschläge zum Thema Hüftgelenksersatz hier
NEUES AUS DER MEDIZIN
Totalendoprothese Hüftgelenk:
Die frühzeitige volle Belastung einer nicht-zementierten Endoprothese
- in Kombination mit einer aktiven Rehabilitation - erhöht bei ausgewählten
Patienten nicht das Risiko einer frühzeitigen Prothesenlockerung.
mehr
Quelle: Presse-Informationen und Abstract
Journal of Arthroplasty
NEUES AUS DER MEDIZIN
Endoprothesen im Stresstest:
Harte Prüfung für künstliche Kniegelenke
Mit einem "Kniesimulator" werden im Biomechaniklabor der Orthopädischen
Universitätsklinik Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit untersucht
mehr
Quelle: Presse-Information Orthopädischen
Universitätsklinik Heidelberg
NEUES AUS DER MEDIZIN
Endoprothesen weiter optimiert: Künstliche
Gelenke entscheidend verbessert Wissenschaftler des Produktionstechnischen Zentrums der Leibniz
Universität Hannover entwickeln verschleißarme Gelenke aus Keramik. Sie
halten mindestens zehn Jahre länger als bisherige Prothesen aus Metall
und Kunststoff.
mehr
Quelle: Presse-Information Leibniz Universität
Hannover
NEUES AUS DER MEDIZIN
Künstliches Hüftgelenk im Dauertest - Mit
einem "Hüftsimulator" untersucht die Orthopädische Universitätsklinik
Heidelberg Prothesen auf ihre Haltbarkeit Zehn Jahre, 15 oder gar 20 Jahre? Wie lange hält ein künstliches
Hüftgelenk? An der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht
jetzt ein "Hüftsimulator" im Dauertest, welchem Verschleiß Hüftendoprothesen
durch ständige Belastung ausgesetzt sind.
mehr
HüftHüftgelenksersatz in schonender Technik - Leipziger Orthopäden erhalten
in vielen Fällen die Gelenkkapsel.
In Deutschland werden jährlich rund 130.000 Hüftgelenke durch Endoprothesen,
also dauerhaft im Körper verbleibende Implantate, ersetzt. Zahlreiche
Krankenhäuser bieten diese Operation an. An der Orthopädischen Klinik
und Poliklinik der Universität Leipzig wurde vom Team um Dr. Torsten Prietzel
eine modifizierte minderinvasive Operationsmethode entwickelt.mehr Quelle: Presse-Information Orthopädischen
Universitätsklinik Leipzig
NEUES AUS DER MEDIZIN
Endoprothese Hüfte: Künstlicher
Hüftersatz mit hoher Stabilität. Studie der Orthopädischen Universitätsklinik
Heidelberg weist erstmals nach, daß Hüftprothesen bei jüngeren Patienten
lange Zeit überdauern können mehr Quelle: Presse-Information Orthopädischen
Universitätsklinik Heidelberg
NEUES AUS DER MEDIZIN
Medizintechnik: Titan als Werkstoff Nr. 1 für Implantate Neue Erkenntnisse sollen bald Langzeit-Implantate mit maßgeschneiderten
Zellreaktionen ermöglichen. Dem Saarbrücker Forscherteam um Prof. Breme
ist der Nachweis gelungen, dass die unterschiedlichen Reaktionen von menschlichen
Zellen durch das nur wenige Nanometer dünne Oberflächenoxid der Titanwerkstoffe
verursacht werden.mehr Quelle: Presse-Information
Universität Saarbrücken
Seelische Belastungen bei Krebs Was tun, um mit dieser
Krisensituation fertig zu werden?
Krebspatienten und ihre Angehörigen leiden
unter kaum erträglichen seelischen Belastungen. Bisher ist wenig darüber
bekannt, wie sie mit diesem Problem im Alltag umgehen. Um mehr über die
geistig-seelischen Aspekte der Krankheitsbewältigung zu erfahren, wird nun
an der Pädagogischen Hochschule Freiburg eine Studie durchgeführt, die
sich mit der Frage beschäftigt, wie die betroffenen Menschen ihrer
Krebserkrankung umgehen und welche eigenen Möglichkeiten sie hierzu nutzen
konnten. Als Grundlage für diese wichtige Studie dient ein
online-Fragebogen. KrebspatientInnen werden von der Autorin
Anna-Katharina Burkhardt dazu ermutigt, diesen anonymisierten Fragebogenhier auszufüllen.